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Rainer Harmuß auf der Extremtour "Elbspitze 2014"


Heute übergab der Vorsitzende Stefan Bräuer vom LRC Mittelsachsen dem Extremradsportler Rainer Harmuß 100 €  als  Unterstützung seiner Extremtour Elbspitze welche am 4. Juli 2014 startet. Dabei wird Rainer Harmuß in ca. 30h 600km Radstrecke zurücklegen. Alle weiteren Infos findet ihr unter:  http://www.elbspitze.de/



12. Radrennen "Rund ums Rosendreieck"

Das diesjährige traditionelle Radrennen "Rund ums Rosendreieck" findet in gewohnter Manier am 21.September statt. Alle Informationen mit Anmeldungen könnt ihr ab April einsehen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!


Rainer Harmuß finisht Elbspitze 2013

 

Am 28.Juni war es endlich soweit.  Der Ultramarathon wurde pünktlich 05.30 Uhr an der Dresdner Frauenkirche gestartet. 23 Extremsportler machten sich mit dem Rennrad bei idealen Wetterbedingungen auf die Reise nach Italien. Das Teilnehmerfeld war stark besetzt. Mit dabei waren unter anderem der Marathon-Weltmeister Zdeneck Weiß alias SAM, Triathlon-Europameister Thomas Geiger, Ironman Rolf Baum aus Meißen und eben Rainer Harmuß vom Zweiradtreff Fritzsche und LRC Mittelsachsen aus unserer Region. Gleich von anfang an ging es zur Sache und es wurde mächtig Tempo gemacht.  Rainer war bis Kilometer 280 gut unterwegs. Darauf folgte ein Durchhänger, den er mit Energieriegeln und Red Bull zu kompensieren versuchte. Nach circa zehn Kilometern war er wieder zurück im Rennen. Über Tschechien ging es weiter nach Österreich. Die Nacht hatte Rainer gut überstanden. Man sollte dabei erwähnen, dass es ein Marathon war der NONSTOP gefahren wurde und es somit keine Übernachtung gab.  Es wurde auch nachts gefahren. Lediglich um Mitternacht gab es eine Pause von 75 Minuten. Ansonsten war immer meist nach etwa 100 km eine kurze Verpflegungspause von 30 Minuten angesagt. Es gab einen Zeitplan der eingehalten werden musste.  In den frühen Morgenstunden des 29.Juni bei Kilometer 570 erreichten die Sportler Bruck in Österreich.  Kurz gestärkt ging es die Großglockner-Hochalpenstraße hinauf. Vor dem Anstieg hatten die Fahrer bereits schon 5500 Höhenmeter überwunden. Das Feld war mittlerweile auf 16 Fahrer geschrumpft.  Rainer war noch immer mit dabei. Bei drei Grad auf einer Höhe von 2500 Metern wurde  für den ein oder anderen die Luft dünner. Doch den Sportlern blieb keine Zeit das phantastische Panorama am Gipfel zu genießen. Sie mussten so schnell wie möglich wieder hinunter fahren um nicht auszukühlen. Bei strahlendem Sonnenschein wurde nun die letzte Verpflegungsstelle bei Kilometer 700 angefahren. Die letzten 14 noch im Feld befindlichen Fahrer waren ziemlich von den Strapazen gezeichnet. Für viele wurde es jetzt reine Kopfsache. Alle hatten jetzt nur noch ein Ziel vor Augen. Die letzten 60 Kilometer/2400 Höhenmeter zu meistern und in Italien anzukommen. Auch Rainer war mittlerweile völlig am Ende. Schmerzen am ganzen Körper, die Fußsohlen brannten. Doch  aufgeben so kurz vorm Ziel kam für ihn nicht in Frage.  Nach 750 Kilometern erreichten sie nun den MONSTER-SCHLUSSANSTIEG. Es war kein geringerer als der Monte Zoncolan. Mehrmaliges Etappenziel des bekannten harten Radklassikers dem Giro de Italia. Hier lagen den Fahrern nochmal 10,5 Kilometer auf einer Höhe von 1200 Metern mit einer Durchschnittssteigung von ca.15%, und davon sechs Kilometer mit Steigung von 19-20% zu Fuß.  Langsam im einstelligen Geschwindigkeitsbereich, ja sogar zeitweise laufend quälten sich die Fahrer nach oben.  Geschafft. Als Elfter erreichte Rainer Harmuß am 29.Juni um 19.07 Uhr das Ziel.  Er hatte das noch für ihn Unglaubliche geschafft.  760 Kilometer und 12000 Höhenmeter- NONSTOP- weggedrückt. Was für ein Höllenritt!

Übrigens konnte dieses Event im Internet über einen Liveticker verfolgt werden, was einige Radsportbegeisterte nutzten. Auch aufgrund dieser Tatsache, kamen viele Glückwünsche für die erbrachte Leistung. Rainer war sowas von überwältigt.  In Worten kaum auszudrücken. Die Rückreise erfolgte nach einer Übernachtung  im Hotel bzw. Pension in Italien am Sonntag den 30.Juni.  Mit einem Reisebus von den Meißnern Verkehrsbetrieben ging es zurück nach Deutschland. An Schlaf war auf dieser Rückfahrt nicht zu denken. Es wurde  gefeiert. Um 22.15 Uhr wurde dann Rainer in Meißen, von unseren sehr erfolgreichen Radhaudegen Starke Dieter abgeholt. Das war für Rainer auch ein bewegender Moment. Dieter gratulierte ihm und sagt nur „Wahnsinn“. Er wusste was Rainer da vollbracht hatte und konnte die Leistung genau einschätzen. Auf diesem Wege möchte sich Rainer bei allen bedanken die fest an ihn geglaubt haben und ihm im Vorfeld  unterstützt haben.  Es ist schön zu wissen in einem Verein aktiv zu sein von dem man so viel Unterstützung erfährt. Danke dem LRC Mittelsachsen um den Vereinsvorsitzendem Stefan Bräuer. Danke auch an Torsten Fritzsche, Stephan Beier (Radmechaniker).   Bei weiterem Interesse an dem Erlebten von Rainers Tour einfach nur im Internet www.elbspitze.de aufrufen.


Interview mit Rainer Harmuß

1. Welche sportliche Höhepunkten warten in den nächsten Wochen auf dich?

Es gibt in diesem Jahr meinerseits 2 Großereignisse auf die ich mich riesig
freue. Das Größte steht unmittel bevor. Diese Woche vom 28.06.bis zum 29.06.
fahre ich einen Ultramarathon- (ELBSPITZE)- über 736km mit 12000 Höhenmeter.
Es geht dabei von Dresden über Tschechien-Österreich nach Italien und das
ganze Nonstop. Ein weiteres Highlight ist am 25.August in Sölden( Österreich)
,wo ich den Ötztaler Radmarathon fahren werde mit 5500Höhenmetern über eine
Distanz von 238 Km.

2. Wie sah dafür deine Vorbereitung aus und wieviel kilometer hast schon
2013 in den Beinen?


Seit Anfang des Jahres habe ich mich gezielt im Ausdauerbereich darauf
vorbereitet. Wobei mein Haupttrainingsgerät natürlich das Rennrad war In
dieser Zeit habe ich 7500km zurückgelegt, und ca.50000 Hm überwunden.
Regen,Kälte,Schnee und Hitze waren mir egal. Es ging aufs Rad ,um meine
Ziele zu erreichen,die da klar lauten:Beide Marathons so erfolgreich wie
möglich zu bestreiten. Im April war ich mit dem Team Zweiradtreff Fritzsche
1 Woche am Gardasee im Trainingslager ,wo natürlich hartes Training angesagt
war. Mehrere Vorbereitungsmarathon über Distanzen von 200-350km waren auch im Programm.

3. Gab es Unterstützer für diese Vorhaben?

Ohne Unterstützer, Sponsoren und gute Freunde wäre diese Vorbereitung und
Umsetzung viel schwerer , vielleicht auch gar nicht realisierbar gewesen.
Das geht bei meinen Heimverein den LRC Mittelsachsen los,einfach eine super
Zusammenarbeit, wobei ich da Stefan Bräuer einfach hervorheben möchte. Er
war mir behilflich auch Sponsoren zu finden.

Große Unterstützung kam auch vom Fahradgeschäft Zweiradtreff Fritzsche vom
Inhaber Torsten Fritzsche, sowie seinem Mitarbeiter Stephan Beier.

Vergessen möchte ich auch nicht meine Arbeitskollegen von der GRUMA in
Döbeln,die mir oft den Rücken freigehalten haben zu erwähnen. Ein weiteres
Dankeschön gilt den Baumarkt Obi und den Sportpark Oschatz.

4. Wenn du einen Wunsch frei hättest, wie würde er lauten?

Da gibt es einen privaten und einen sportlichen Wunsch:

Ich wünsche mir in absehbarer Zeit wieder eine Partnerin an meiner Seite,
die auch sportlich unterwegs ist und für meine verrückten Sachen
Verständnis aufbringt und mein sportlicher Wunsch ist, meine
Radsporthöhepunkte gut zu meistern.


Saisonabschluss auf Rügen

Am vorletzten Wochenende im Oktober fand in Sellin die 3.Rügen-Challenge für Jedermänner im Straßenradsport statt. Dazu hatte kein geringerer als OLAF LUDWIG, ehemaliger Amateur, Profi und Olympiasieger im Radsport, eingeladen. Schubert Roland und Harmuß Rainer vom TEAM ZWEIRADTREFF FRITZSCHE aus Oschatz ließen es sich nicht nehmen, sich für das letzte Jedermannrennen des Jahres 2012 anzumelden. Es sollte nochmal ein gutes Ergebnis zum Saisonende her. Beide fühlten sich fit. Doch dann kam ein erneuter unverschuldeter Radsturz von Roland Sch. dazwischen, und begrub alle Hoffnungen auf einen Start an der Ostsee. Innerhalb von 6 Wochen wurde er zweimal im Training von Autofahrern vom Rad geholt. Deswegen konnte er leider schon andere geplante Rennen nicht fahren. So unter anderem den HEIDERADCUP, und das Heimrennen RUND UMS ROSENDREIECK. Von hier aus erst mal gute Besserung. Es gibt nichts Schlimmeres für Radsportler, als zum  Zuschauen gezwungen zu sein. Allem Pech zum Trotze, ging es trotzdem gemeinsam auf nach Rügen. Für Rainer H. galt es nun umso mehr Vollgas zu geben. Rolands Unterstützung an der Rennstrecke motivierte ihn zusätzlich. 11 Uhr fiel dann der Startschuss der 140 Starter für die Distanz der 107 Kilometer. Das Wetter war fast ideal, nur der teilweise dichte Nebel veranlasste zu äußerster Vorsicht. Durch das Herbstlaub, der Feuchtigkeit, und teilweise brutalem Kopfsteinpflaster, waren manche Streckenabschnitte gefährlich glatt. Dadurch kam es auch zu etlichen Stürzen und Ausfällen, bei denen es leider auch Rainer nach ca. 20 km erwischte. Außer ‘nen paar Schürfwunden ist zum Glück nichts weiter passiert. Kurzer Rad check-alles i.o.-rauf aufs Rad, und nach ca.5 km war der Anschluss zum Feld wieder hergestellt. Viel Zeit zum ausruhen blieb ihm nicht, denn es kam eine Tempoverschärfung nach der anderen. Es bildete sich eine Spitzengruppe von etwa 35 Fahrern die weiter aufs Tempo drückten.  Nach ca.70km konnte dann Rainer mit weiteren 8 Fahrern, das hohe Tempo nicht mehr mitgehen. Es war aber aus seiner Sicht nicht schlimm, denn  die 9 Mann Truppe war auch schnell unterwegs. Nun kam Rainer seine Zeit. Er startete so ca.7km vorm Ziel einen Ausreißversuch, und gab nochmal alles. Er baute sein Vorsprung auf knapp 1 Minute aus, und überfuhr die Ziellinie nach 2h55min. Dies bedeutete Gesamtplatz 28 und in AK Senioren 2, Rang 18. Er konnte es kaum fassen, und war überglücklich über dieses tolle Ergebnis. Seine Freude brachte natürlich auch sein Teamkollege Roland S. zum Ausdruck. Am Abend ging es zum Fisch essen in ein Lokal, und zum Saisonausklang gab’s, natürlich auch ein Störtebeker Bierchen. Montag früh gings wieder Richtung Heimat. Auf diesem Weg möchten sich Roland und Rainer bei folgenden Sponsoren für die Unterstützung bedanken. Ohne diese,  wäre die Reise nach Rügen fast unmöglich gewesen. Da wären einmal Christine Hahnefeld „GOTHAER VERSICHERUNG „und Stefan Bräuer samt Vereinsspitze vom LRC-MITTELSACHSEN.                                                                                        Auf weitere gute Zusammenarbeit und SPORT FREI.


Radrennen mit immer mehr Ressonanz

Die 10. Auflage des Radklassikers,, Rund ums Rosendreieck" wird immer beliebter, mit 94 Teilnehmer stand ein neuer Teilnehmerrekord zu Buche. Die 10. Auflage hatte es in sich , mit Fahrern aus Görlitz, Dresden, Cottbus und sogar aus Bad Bevensen war das Feld hochkarätig besetzt. Den zahlreichen Zuschauern wurde beste Unterhaltung geboten.

Hier die erzielten Ergebnisse:

Frauen: 1: Christina Weidner, 2. Romy Stotz,3. Katja Winkler

Jugend U19: Sebastian Friedrich, 2. Jan Sykorra

Männer Ü 40: 1. Klaus- Peter Degen, 2. Carsten Hahn, 3. Stefan Mayer

Männer 19-40 Jahre: 1. Philipp Schweichler, Ronny Tober, 3. Patrick Proksch

Senioren:1.  Bernd Rottmann,2.  Roland Heuberger,3. Peter Dietze

Für die Bilder bedanken wir uns recht herzlich bei Post Görlitz und dem Team "BikeTech 24"