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32. Döbelner Fackellauf am 19.10.16


20. Leisniger Burglauf, 09.10.16

Start der drei Hauptstrecken
Neu-Walker Harald Hoßbach

Kühle Temperaturen erwarteten die Teilnehmer des 20. Leisniger Burglaufs, aber es blieb trocken. Die Organisatoren hatten viel Energie in den Jubiläumslauf gesteckt und seit einem halben Jahr um Läufer geworben. Dafür waren es mit etwa 130 Startern deutlich weniger als erwartet.

Von den Läufern der Collm-Region herzlich begrüßt wurde der Wermsdorfer Harald Hoßbach, der aus gesundheitlichen Gründen seit einem Jahr nicht mehr an Wettkämpfen teilnehmen konnte. Deshalb wollte der 70Jährige sich nun als Walker in das Teilnehmerfeld einreihen. Dabei machte er eine sehr gute Figur. Mit brillanter Technik und einem Tempo, das selbst bei den Läufern nicht den letzten Platz bedeutet hätte, ging er die acht Kilometer in 53:35 Minuten.

Diese acht Kilometer konnten zwar von Jedem gelaufen werden, waren aber hauptsächlich die Wertungsstrecke für die älteren Jahrgänge. Günter Wittig (Wermsdorf) gelang der zweite Platz in der M60 in 35:27 min. Einen Altersklassensieg konnte Rainer Conrad für sich verbuchen; in der M65 war keiner schneller als der Thalheimer (40:21 min).

Die große 13,3 km-Strecke ist landschaftlich am reizvollsten. Die Passage auf dem Rückweg oberhalb der Freiberger Mulde ist sehr idyllisch. Der Sieger Konrad Muhl (Auerswalde) genießt beim Leisniger Lauf „immer wieder nach der großen Anstrengung des letzten Berges, wie die Burg am Horizont erscheint, das entschädigt für alles.“ Von den Collm-Läufern blieben drei unter einer Stunde: Achim Kretzschmar (Holzhandel Ganzig, 54:36 min), Thomas Moosdorf (Naundorf, 58:31 min) und Peter Massek (Krnov/Oschatz, 59:53 min). Alle drei sind „Stammgäste“ bei der Mittelsächsischen Lauftour, haben fast alle Wettkämpfe in diesem Jahr bestritten.

Die organisierenden Geschwister Dirk Schreiber und Annett Naumann (RLSG Leisnig) kamen auch in der Gesamtwertung als Vierter beziehungsweise Zweite recht weit vorn ins Ziel. Ihnen gebührt besonderer Dank für die geleistete Arbeit. Wie bei den meisten Veranstaltungen ist auch der Leisniger Lauf eher eine Familiensache, was die Organisation angeht, wie Ronny Naumann berichtete. Dieser hatte mit Dirks Sohn Philip die Strecke gekennzeichnet. Außerdem wurden anlässlich des Jubiläums Erinnerungs-Brotdosen für jeden Teilnehmer hergestellt und die leckeren Smoothies waren eine gelungene Bereicherung der Läuferverpflegung nach dem Wettkampf.

 

Weitere Ergebnisse unter www.triathlon-service.de


3. Raiffeisenbank Torgau Schildberglauf, 04.09.16

Start
Elfi Rose - schnellste Frau mit Streckenrekord

Neu in der Mittelsächsischen Lauftour ist in diesem Jahr der Raiffeisenbank Torgau Schildberglauf. Für alle Altersgruppen und Trainingszustände wurden Strecken angeboten. Gleich nach den Bambini liefen die Schüler ihren 2 km – Lauf. Dabei kam es wieder einmal zum Duell zwischen Philipp Haupt (SG Paschkowitz) und Josef Sahlbach (SV Fortschritt Oschatz). Bis 200 m vor dem Ziel war der Oschatzer mit drei Metern Vorsprung an der Spitze, Philipp Haupt versuchte aufzuschließen, Josef Sahlbach hielt dagegen. Auf der Zielgeraden lieferten sie sich dann einen Endspurt vom Feinsten, den der zwölfjährige Paschkowitzer vor dem ein Jahr Jüngeren gewann.

Auf der Hauptstecke über zehn Kilometer gewannen der Luppaer Jörg Rehse (SC Riesa) und Elfi Rose (SG Döllnitztal). Weil sich Elfi Rose nach einem Triathlon noch nicht wieder so spritzig fühlte, war sie ganz überrascht, dass ihre Zeit einen neuen Streckenrekord der Frauen darstellte. Allerdings gibt es den Schildberglauf erst seit 2014 und für die Läufer herrschte in Schildau ideales Laufwetter. Etwa 150 Teilnehmer tummelten sich auf den fünf Wettkampfstrecken. Der Schildberglauf profitiert davon, sowohl im Ezel-Cup des Landkreises Nordsachsen als auch in der Mittelsächsischen Lauftour zu sein. Die schnell zu laufende und auch reizvolle 10 km – Strecke findet in Zukunft sicher noch mehr Anhänger.


25. Technitzer Kuchenlauf, 27.08.16

Das Thermometer am Technitzer Bootshaus zeigte 36 Grad Celsius im Schatten, sicher ein Rekordwert in der 25jährigen Geschichte des Technitzer Kuchenlaufs. Deshalb beschlossen die Organisatoren, die lange Strecke über 13 Kilometer zu streichen und alle Erwachsenen nur über acht Kilometer starten zu lassen. Das war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, denn keiner wollte den Wettkampf ganz ausfallen lassen, aber alle Männer waren froh, nach der Getränkestelle auf den Berg verzichten und sofort Richtung Ziel laufen zu können.

Beim Blick auf das Starterfeld waren die Favoriten für den Gesamtsieg schnell ausgemacht: Jörg Rehse (Luppa, SC Riesa) und Konrad Muhl. Auf dem ersten halben Kilometer noch in Führung liegend konnte Rehse aber dem jüngeren Muhl auf dem weiteren Anstieg bis zur Straße nicht mehr Paroli bieten. Diesen Vorsprung gab Konrad Muhl bis zum Ziel nicht mehr ab. Bei den Frauen gewann Bärbel Hempel (ESV Lok Döbeln) deutlich.

Zur Siegerehrung fiel auf, dass in fast jeder Altersklasse ein Läufer der Collm-Region platziert war. 17 Läuferinnen und Läufer waren in Technitz am Start. Und jeder war an diesem heißen Nachmittag ein Sieger. Da nach dem Lauf doch zwei Läuferinnen ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mussten, wird nun überlegt, ob ab nächstem Jahr am Vormittag gelaufen wird. Abschließend kann man feststellen: das neue Organisationsteam hat seine Sache gut gemacht; der 25. Technitzer Kuchenlauf war eine gelungene Veranstaltung.

 

 

Ergebnisse Technitzer Kuchenlauf


34. Waldheimer Eichberglauf, 06.08.16

Nach mehreren Jahren Hitzeschlacht zum Waldheimer Eichberglauf gab es diesmal angenehmere Temperaturen für die Läufer. Obwohl wegen der Einschulungsfeiern, die am gleichen Tag stattfanden, einige nicht kommen konnten, zählte der Eichberglauf 108 Teilnehmer. Von manchen gefürchtet, von anderen geliebt ist der Waldheimer Eichberglauf wegen seiner anspruchsvollen Strecke. Vor allem auf der ersten Hälfte geht es ständig steil bergauf und bergab; dann warten bei Kilometer neun noch der ordentliche Anstieg am Viadukt sowie der einen Kilometer lange Weg hoch zum Ziel.

Elfi Rose von der SG Döllnitztal Mügeln konnte ihrer Favoritenrolle gerecht werden und gewann den Hauptlauf der Frauen in 1:13:23 Stunden (h). Es war ein hart erkämpfter Sieg, denn die junge Laura Alicke aus Bad Lausick „hüpfte locker neben mir her und grüßte alle Zuschauer“, so Rose. Erst am Viadukt gelang es ihr, ein paar Meter zwischen sich und die Konkurrentin zu bringen – im Ziel waren es dann 25 Sekunden Vorsprung.

Eine Ursache, warum Elfi Rose der Eichberglauf etwas schwer fiel, lag darin, dass sie am Vorabend das Waldheimer Bergzeitfahren der Radsportler absolvierte. Aufgrund ihrer Nachmeldung startete sie am Ende des Feldes, was sich als Vorteil erweisen sollte. Vom Start an fuhr sie im Stehen, um den 1300 m langen Anstieg zu bewältigen. Als sie in Sichtweite von Moderator Stefan Bräuer kam, hörte sie, dass eine Bestzeit möglich war und gab alles, auch wenn die Oberschenkel schmerzten. Mit 2:56,9 min war sie eine Sekunde schneller als die bisher Führende und gewann das Bergzeitfahren der Frauen.

Zurück zum Waldheimer Eichberglauf: bei den Männern blieb einzig Lars Krause aus Grimma unter einer Stunde. Er gewann in 59:46 min vor Konrad Muhl und Tobias Gebhardt. Achim Kretzschmar (Holzhandel Ganzig) meldete sich von seiner Verletzung vor zwei Monaten zurück, wurde Achter im Gesamtklassement und Zweiter in der M45. Über fünf Kilometer, der Wertungsstrecke der Schüler in der Mittelsächsischen Lauftour, gewann Philipp Haupt (SG Paschkowitz) souverän in 21:27 min.

In Waldheim nicht dabei war Anita Häußler, die zur Panoramatour Sächsische Schweiz an den Start ging. Von Freitag bis Sonntag galt es, insgesamt 55 km zurückzulegen. Die zehn Kilometer von Freitag Abend lief sie absichtlich langsam, um Kräfte für die bergigen 30 km am Sonnabend zu sparen. Die Strecke verlief durch atemberaubend schöne Landschaft mit mehreren Blicken auf schöne Felsformationen und idyllischen Waldwegen entlang eines Flusses. Nachdem dieser Lauf erfolgreich absolviert war, konnte beim abschließenden 15 km-Lauf nochmal voll gelaufen werden. Mit der Gesamtzeit von 6:24:28 h zeigte sich Anita Häußler sehr zufrieden. 

 

 

Ergebnisse Waldheimer Eichberglauf


Geringswalder Schlossberglauf am 9.4.16

Unter den über 180 Teilnehmern beim Geringswalder Schlossberglauf waren auch wieder einige, für die es der erste Schlossberglauf war. So auch Frank Winkler, der vor dem Start gefragt wurde, ob er wisse, was ihn erwarte. „Ich habe schon gehört, dass es ein Tempolauf ist und man gute Zeiten laufen kann“ kam prompt die nicht ernst gemeinte Antwort. In Wirklichkeit geht es auf den 8,8 Kilometern gleich mehrmals steil bergauf oder bergab. Am heftigsten ist der Schlussanstieg mit etwa 1,5 Kilometern Länge und ordentlich Höhenmetern.

Mit Elfi Rose und Philipp Haupt konnten Läufer der Collm-Region zwei Distanzen für sich entscheiden. Die Mügelnerin, die seit diesem Jahr für die SG Döllnitztal Mügeln startet, gewann bei den Frauen die 8,8 km. Philipp Haupt wurde Gesamtsieger des 37 Schüler zählenden 2,1 km – Starterfeldes. Da er Ende des Jahres 13 Jahre alt wird, ist dies seine letzte Saison als „Schüler“ in der Mittelsächsischen Lauftour. Im nächsten Jahr zählt er zu den Jugendlichen und kann sich auf der 3,7 km – Strecke mit den bis zu 19-Jährigen messen.

Bei den Männern konnte der SC DhfK die Plätze eins und drei in der Gesamtwertung belegen; dazwischen schob sich der aus der Riesaer Region stammende Matthias Öhmichen. Sieger wurde Dr. Olaf Ueberschär und Platz drei ging an Jens Badstübner, der den Geringswalder Schlossberglauf zum ersten Mal lief. Er lobte im Anschluss die ebenso anspruchsvolle wir reizvolle Strecke und will versuchen, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Erster Läufer der Collm-Region wurde Achim Kretzschmar, der als Siebter ins Ziel lief, allerdings seine Altersklasse gewann.

Zur Siegerehrung fanden sich bei schönstem Frühlingswetter die Läufer am Grill ein und genossen die besonders familiäre Atmosphäre, so Uwe Zabell. Wer die Ergebnisse aufmerksam studiert, wird wie beim Oschatzer Swiss Life Select Stadtlauf feststellen, dass der Tscheche Peter Massek gestartet ist. Massek lebt und arbeitet zur Zeit in Oschatz und möchte sich in die hiesige Laufszene integrieren, will zu den Lauftreffs im Wermsdorfer Wald kommen und an regionalen Wettkämpfen teilnehmen.

Ergebnisse: siehe www.schlossberglauf.de.vu

21. Waldheimer Silvesterlauf

Ganze Läuferscharen zog es zum 21. Waldheimer Silvesterlauf in den Ortsteil Massanei. Die Schlange an der Anmeldung ließ bereits einen Teilnehmerrekord erwarten. Waren in den anderen Jahren 100 bis 130 Läufer dabei, wollten diesmal 170 Männer, Frauen und Kinder das Jahr sportlich ausklingen lassen. Vermutlich hatte das sonnige und nicht zu kalte Wetter bei dem einen oder anderen den Ausschlag gegeben.

Allerdings blieb es in manchen Altersklassen bis zum Zieleinlauf oder gar zur Siegerehrung spannend, wer in der Endabrechnung der Mittelsächsischen Lauftour die Nase vorn haben würde. So auch in der Altersklasse männliche Schüler, wo Philipp Haupt (SG Paschkowitz) und Josef Sahlbach (SV Fortschritt Oschatz) nur ein Punkt an der Spitze der Gesamtwertung trennten. Der ältere Philipp Haupt konnte wie in allen Läufen des zweiten Halbjahres vor dem Oschatzer und beim Silvesterlauf sogar als Erster überhaupt ins Ziel kommen. 11:30 Minuten (min) benötigte er für 2,8 Kilometer (km) und ließ damit 25 Kontrahenten über diese Distanz hinter sich.

Joachim Pospisil (LG Nossen, M 55) war sich bis unmittelbar vor der Siegerehrung nicht sicher, ob es bei ihm zum Sieg in der Gesamtwertung reichen würde. Sein unmittelbarer Gegner Frank Alexander (Döbelner SV) hatte ihn besiegt und im Vorfeld lagen beide punktgleich bei 145 Punkten. Da Pospisil aber als Streichwert noch einen 4. Platz in der Wertung hatte und Alexanders schlechteste Platzierung ein 2. Platz war, hatte der Nossener mit seinem 3. Platz gegenüber dem 2. Platz des Döbelners die Möglichkeit sich zu verbessern.

Aus Oschatzer Sicht ist neben dem Dreifacherfolg der Schüler über 2,8 km der Doppelsieg bei den Frauen über 4,6 km erwähnenswert. Die Mügelnerin Elfi Rose war schnellste Frau in 19:49 min vor Yvette Wüstner aus Wermsdorf und Dagmar Berger (Wendishain). Andreas Gühne (Mügeln), der das ganze Jahr über sehr gute Zeiten erzielte, gelang es, beim letzten Wettkampf des Jahres in der Gesamtwertung von Platz 3 auf den Spitzenplatz vorzustoßen und die Altersklasse 35 mit einem Punkt Vorsprung zu gewinnen.

Trotz des größeren Teilnehmerfeldes hat das Organisationsteam um Günter Weichhold die Situation sehr gut gemeistert – die Siegerehrung konnte recht zeitnah nach Zieleinlauf stattfinden. In der Zwischenzeit wurden die Ausschreibungshefte für die neue Saison von Anita Häußler ausgegeben und über ein paar Neuigkeiten sowie Sportveranstaltungen am Neujahrstag informiert.

 

 

Ergebnisse Silvesterlauf


31. Döbelner Fackellauf und Zwischenstand Lauftour 2015

Die Idee, bei Fackelschein Stadionrunden zu laufen, hat nach wie vor eine Menge Anhänger. Bei kühlen, im Vergleich zum verschneiten Morgen jedoch eher angenehmen Temperaturen liefen die Schüler eine halbe und die Erwachsenen die volle Stunde. Auch für die 22 Teilnehmer aus der Collm-Region ging es um Punkte in der Mittelsächsischen Lauftour.

Rainer Conrad ließ in der Gesamtwertung nichts anbrennen und machte mit seinem sechsten Sieg (M65, 11850m) in dieser Saison die Maximalpunktzahl von 150 Punkten voll. Wenn Frank Winkler (2. Platz M55, 12410m) auch noch zum Silvesterlauf in Waldheim startet, ist ihm der Gesamtsieg in seiner Altersklasse so gut wie sicher. In der M45 führt bis jetzt Thomas Moosdorf, der auf konstant hohem Niveau jeden Wettkampf der Lauftour mitmachte und diesmal Platz 2 mit 13900m erzielte. Er musste sich nur Achim Kretzschmar geschlagen geben, der mit 15600m der Zweitschnellste des Stundenlaufes war. Auch Achim Kretzschmar braucht noch den Silvesterlauf, um sich vom derzeit 3. auf den 1. Platz in der Wertung zu verbessern.

Bei den Frauen liegt Ilka Grundmann nach Rang 3 beim Fackellauf (10550m) unangefochten auf dem 1. Platz in der Gesamtwertung. In der W40 bleibt es bis zum letzten Tag des Jahres spannend, denn Dagmar Berger aus Wendishain kann dann mit ihrer 6. Teilnahme sogar noch die führende Claudia Simon-Lehmann abfangen. Trotz Punktgleichheit würde die Wermsdorferin auf Platz 2 verdrängt, da sie im direkten Vergleich immer unterlegen war. In Döbeln reichten Claudia Simon-Lehmann 10650m zu Platz 2 vor Anita Häußler (10500m). Auch bei Yvette Wüstner (in Döbeln nicht dabei) in der W50 hängt der mögliche Gesamtsieg von einer Teilnahme beim Silvesterlauf ab, denn Anne-Kathrin Müller aus Mahlis kann jetzt ebenso fünf Wertungsläufe vorweisen.

Die Schüler aus der Collm-Region schnitten mit Platz 2, 3 und 5 von 14 Teilnehmern sehr gut ab. Philipp Haupt (Paschkowitz) lief in 30 Minuten 6600m, Josef Sahlbach (Oschatz) 6250m und Fabian Häußler schaffte erstmals mehr als fünf Kilometer (5100m). In dieser Reihenfolge belegen die Jungen zur Zeit die ersten drei Plätze in der Gesamtwertung. Der Sieger wird erst in Waldheim ermittelt, auch wenn wegen der letzten Ergebnisse viel für den Paschkowitzer spricht. Fabian Häußler hat sehr gute Chancen, seinen Platz gegen Dominik Biendara zu verteidigen, da er ihn erstmals besiegen konnte und durch mehr als sechs Wettkämpfe mittels Streichwerten seine Punktzahl verbessern kann.

Es bleibt also spannend und die Läufer freuen sich auf den Waldheimer Silvesterlauf.

 

Ergebnisse Döbelner Fackellauf


19. Leisiger Burglauf am 11.10.15

Mit über 140 Läuferinnen und Läufern sowie einigen Walkern konnten die Organisatoren um Dirk Schreiber und Anett Naumann beim 19. Leisniger Burglauf sehr zufrieden sein. Der kalte Wind kroch schon vor dem Start durch die Sachen und bei vielen Aktiven konnte man eine Gänsehaut sehen. Wenn es auch noch einige gab, die in kurzen Laufsachen an den Start gingen, so waren die meisten schon in Dreiviertel- oder langer Laufkleidung unterwegs.Eine Entschädigung stellte aber das trockene und sonnige Herbstwetter bereit.

Dieser Lauf wurde nicht nur von Teilnehmern aus der Region um Leisnig oder Döbeln genutzt. Viele Sportler und ihre Begleiter kamen auch von weiter her. Sie kamen aus Grimma, Nossen, Torgau, Hohburg, Wurzen, Leipzig, Dresden, Chemnitz und anderen Gegenden. Die schönen abwechslungsreichen Laufstrecken führten zum größten Teil entlang auf bewaldeten Wegen im Tal der Freiberger Mulde. Aber auch anspruchsvolle Abschnitte waren durch die Aktiven zu meistern, denn es ging auch einige Male steil bergan, was von vielen nur im Gehen zu bewältigen war.

Dieser Lauf war eine offene Laufveranstaltung und gleichzeitig als Wertungslauf zu unserer einheimischen Mittelsächsischen Lauftour ausgeschrieben. Der 500 m Bambini Lauf wurde von vielen kleinen Läufern genutzt. Bei den Hauptläufen standen eine 4km, eine 8km und eine 13km Strecke im Angebot. Besonders erfreulich war die Teilnahme von immerhin 17 Läuferinnen und Läufern aus der Oschatzer Region, die sehr erfolgreich und entscheidend das Laufgeschehen mitbestimmten. Insgesamt belegten sie vier 1. Plätze, sieben 2. Plätze, zwei 3. Plätze, zwei 4. Plätze und einen 5. Platz. Damit zählten sie zu den erfolgreichste Regionen bei dieser Laufveranstaltung. Bei den meisten von ihnen ging es um die Verbesserung oder Festigung um die Punktevergabe bei dieser Lauftour.

Die hervorragendste Leistung auf der 13km Strecke vollbrachte Achim Kretzschmar, Holzhandel Ganzig. Er belegte nicht nur den 1. Platz in der Altersklasse 45, sondern wurde in 53:41 min Gesamtzweiter. Aber auch der 1. Platz vom Thalheimer Frank Winkler AK 55 in 1:01:25 h ( Stunde) auf dieser Strecke ist anerkennenswert. So auch der 1. Platz des Thalheimers Rainer Conrad AK 65 in 38:44 min auf der 8km Strecke oder Tazmin Semper AK 14-19 Jahre Flinke Hufe Mahlis die in 55:34 min einen ersten Platz belegte. Auf der 4km Strecke belegte Ulf Müller, Flinke Hufe Mahlis, in der AK 55 in 20:45 min ebenfalls den 1. Platz.

Weitere Zeiten und Platzierungen sind unter www.triathlon-service.de.

W. Heinicke


2. Schildberglauf am 6.9.2015

Auch wenn das Wetter letzten Sonntag nicht sehr einladend war, trafen sich trotzdem 93 Läufer und Walker in Schildau zum Schildberglauf. Glücklicherweise wurden die Sportler im Großen und Ganzen vom Regen verschont.

Den Anfang machten die Bambinis, unter ihnen Valentin, der Sohn von Claudia Simon-Lehmann, gefolgt von den Schülern über zwei Kilometer mit Fabian Häußler. Die Erwachsenen liefen zehn Kilometer und als Einzige über den Schildberg. Da der Schildberg aber nur ein flacher Berg ist, ließ er schnelle Laufzeiten zu.

Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen wurden Teilnehmer der Collm-Region zur Siegerehrung gerufen. Yvette Wüstner war zweite Frau in der Gesamtwertung hinter der 19Jährigen Paula Gredig aus Eilenburg und vor Ute Hackbarth (LSV Pirna), die ebenso wie Yvette Wüstner in der W50 startete. Bei den Männern belegte Achim Kretzschmar den dritten Rang hinter Dr. Olaf Ueberschär (LFV Oberholz) und Jens Badstübner (SC DHfK Leipzig).

Obwohl es erst die 2. Auflage war, merkte man, dass die Organisatoren gute Arbeit leisteten. „Der Fleiß trug zum Gelingen einer schönen Laufveranstaltung bei und wurde im Anschluss auch von den Aktiven sehr gelobt. Dafür denke ich, gebührt dem TSV Schildau und all seinen fast 20 Helfern ein großes Dankeschön.“, so Uwe Zabell.

 


Lutherlauf

„Am Anfang war das Wort“ - dieser Spruch stand 2015 auf den Teilnehmershirts des 4. Lutherlaufs. Aus der Collm-Region wollten sich sechs Läuferinnen und Läufer dieses Ereignis nicht entgehen lassen.

Ausnahmsweise ging es mal nicht um Zeiten und Platzierungen, denn beim Lutherlauf wurde das nicht erfasst. Da aber zwischen Startort Altenburg und Ziel in Borna 22 Kilometer lagen, war durchaus sportlicher Einsatz gefragt. Gegen ein gemeinsames Absolvieren des Lutherlaufs sprach aber nichts.

Da sich das ursprünglich Anita Häußler und Claudia Simon-Lehmann vorgenommen hatten, kam es unmittelbar nach dem Start zu dem überraschten Ausruf „Claudia, wo bist du – die sehen ja alle gleich aus“. Die Shirts der Lutherläufer waren in diesem Jahr dunkelblau mit gelbem Logo vom Lutherjahr 2017 auf dem Rücken. Die vom Organisator geplante Variante mit jeweils einer anderen Lutherthese bei jedem Läufer war nicht möglich, weil der Zulieferer kurzfristig Kapazitätsprobleme bekam.

Rainer Conrad lief mit allen drei Frauen aus der Collm-Region einen Teil des Weges gemeinsam: am Anfang mit Anita Häußler, den größten Teil mit Claudia Simon-Lehmann und zum Ziel mit Nadja Zabell. Des Weiteren mit von der Partie waren Udo Köhler sowie Wallfried Heinicke, Letzterer auf der Kurzstrecke.

Im Ziel erwartete diesmal nicht Martin Luther anlässlich des Lutherfestes in Borna sondern seine Gemahlin Katharina von Bora, die jedem Läufer und Wanderer seine Teilnehmerurkunde übergab. Beim anschließenden Besuch des Mittelaltermarkts konnte man für ein paar „Taler“ Bier aus einem tönernen Humpen genießen (Erwachsene) oder mit Pfeil und Bogen schießen – was den mitgereisten Nachwuchs begeisterte. Auch am Informationsstand über den durch Mügeln führenden Lutherweg wurde Halt gemacht. Das Resümee der Neulinge beim Lutherlauf war überaus positiv, eine Teilnahme im nächsten Jahr wahrscheinlich.

 

 


24. und letzter Technitzer Kuchenlauf

Zu manchem hatte es sich herumgesprochen, andere haben es erst am Start oder zur Siegerehrung erfahren: Dieter Hundrieser hat bis jetzt noch keinen Nachfolger gefunden, der bereit ist den Technitzer Kuchenlauf fortzuführen. Nach 24 Kuchenläufen zieht der Döbelner einen Schlussstrich und hört auf.

111 Sportlerinnen und Sportler – vom Kindergartenkind bis zur Altersklasse 75, meist Läufer, aber auch einige Walker – waren noch einmal zum Start an das Bootshaus Technitz gekommen. Bestzeiten wie im Vorjahr waren diesmal nicht drin. Von Kilometer zwei bis vier war der Asphaltweg abgefräst, weil die Decke erneuert werden soll, was zwar nicht sehr hinderlich war, aber trotzdem Zeit gekostet hat. Außerdem hat sehr zum Frust aller 13km-Läufer jemand die Absperrung anders angebracht und die Läufer damit auf einen kleinen Umweg geschickt. Zu guter Letzt war es am Sonnabend wieder recht heiß, so wie man es vom Technitzer Kuchenlauf auch gewöhnt ist.

Von den Läufern der Collm-Region gewannen auf der 8km-Strecke folgende Aktive ihre Altersklasse: Anne-Kathrin Müller (Mahlis, W50), Wallfried Heinicke (Thalheim, M 65) und Uve Springsguth (SV Traktor Naundorf, M70). Auf der großen Strecke kamen die ersten drei Läufer etwas demotiviert (wegen des Umwegs) aber dafür einträchtig zu dritt zum Ziel, unter ihnen der Luppaer Jörg Rehse, der für SC Riesa startet. Da aber trotzdem für die Ergebnisliste und für die Siegertorte die Einlaufreihenfolge festgelegt werden musste, einigten sich die Läufer auf Sebastian Enke (Traktor Hermsdorf) vor Andreas Bunk (neue Laufkultur) und Jörg Rehse. Weil die beiden anderen jünger waren, sicherte sich Rehse damit trotzdem den AK-Sieg in der M50. Weiterer AK-Gewinner war Achim Kretzschmar (Holzhandel Ganzig, M45).

Zwei Frauen gab es unter den Läufern der Collm-Region, die immer mal wissen wollten, wie die 13km-Strecke verläuft. Eine hat sich den „Traum“ erfüllt und lief außer Konkurrenz auf der Männerstrecke: Yvette Wüstner. Mit 1:08:13 h wurde sie auf dem Gesamtplatz 30 geführt und ließ noch 19 Männer hinter sich. Drei dieser Männer sei aber an dieser Stelle auch noch gedankt, da sie einem Läufer mit Kreislaufproblemen auf der Strecke geholfen haben: Heiko Dewitz, Dirk Schreiber und Günter Wittig blieben deshalb mehrere Minuten hinter ihren Möglichkeiten. Bleibt zu hoffen, dass es dem jungen Leisniger Läufer bald wieder besser geht.

Bevor die Siegerehrung durchgeführt wurde, nutzte Wallfried Heinicke als langjähriger Starter (seit 2002) die Gelegenheit, Dieter Hundrieser für sein Engagement zu danken. Die sehr herzliche und humorvolle Dankesrede ist von allen Anwesenden mit Applaus und zustimmenden Worten bekräftigt worden. Soll es das für den Technitzer Kuchenlauf gewesen sein, so wie vor ein paar Jahren das Aus für den Collm-Lauf nach 30 Jahren kam? Noch besteht die Chance, mit Dieter Hundriesers Unterstützung jemand Neuen in dieses Amt einzuführen und die Idee eines Kuchenlaufs fortzusetzen.

 

 

Ergebnisse 24. Technitzer Kuchenlauf


33. Waldheimer Eichberglauf am 01.08.15

Drei Tage vor dem Eichberglauf hieß es plötzlich: Start und Ziel müssen verlegt werden. Neuer Austragungsort wäre das Stadion von Aufbau Waldheim. Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass dieses in unmittelbarer Nähe vom Feuerwehrgelände der vergangenen Jahre lag. Die Strecke war nun etwa 900 m länger, aber ansonsten unverändert. Der Einladung des Veranstalters folgten diesmal 126 Sportler, deutlich mehr als die letzten Jahre.

Beim Hauptlauf über 14 km, den 90 Läufer bestritten, konnte Yvette Wüstner aus Wermsdorf den größten Erfolg verbuchen. Sie wurde Gesamtdritte bei den Frauen und gewann ihre Altersklasse in der Zeit von 1:21:06 h. Genügend Anporn hatte sie unterwegs, denn ihr Lebensgefährte Udo Köhler lief mit ihr gemeinsam. Auch Nadja Zabell konnte wieder den ersten Platz in der W45 erringen.

Von den Männern waren aufgrund der Streckenverlängerung keine Zeiten unter einer Stunde zu erwarten, obwohl sehr schnelle Läufer unter den Startern waren. Falk Sittner (LFG Gruna) gewann vor Jörg Rehse (SC Riesa) und Andreas Bunk (Neue Laufkultur Döbeln) in 1:01:21 h. Achim Kretzschmar war Schnellster der Collm-Region und benötigte 1:05:39 h für den anspruchsvollen Kurs.

Das Profil vom Eichberglauf ist auf der ersten Hälfte ein ständiger Wechsel von steilen Aufstiege und steilen Abstiegen, durchaus auch mit etwas heiklen Passagen, so dass man von Glück reden kann, dass bisher nie von Verletzungen oder Stürzen die Rede war. Um so größer ist die Hochachtung vor Läufern, die auf die 70 zugehen oder dieses Alter bereits überschritten haben. Zu ihnen zählten auch Wallfried Heinicke (1. M65, 1:24:48h), Harald Hoßbach (2. M65, 1:27:08h) und Uve Springsguth (1. M70, 1:30:50h). Die ältesten Teilnehmer waren beide vom Jahrgang 1938: Klaus Engemann vom ESV Lok Döbeln, der offensichtlich immer noch gern über diesen langen Kanten startet, und Siegfried Hempel (Walking Bennewitz).

Beim Warten auf die Siegerehrung genossen die Läufer den neuen Austragungsort, der vermutlich bleiben wird; schließlich ist der SV Aufbau Waldheim auch der neue Veranstalter des Waldheimer Eichberglaufs. Am längsten auf die Siegerehrung warteten wieder die Schüler, die zusammen mit den Volkssportläufern fünf Kilometer absolvierten und knapp eine Stunde eher im Ziel waren als die meisten auf der langen Strecke. Philipp Haupt (SG Paschkowitz) wurde Zweiter bei den Schülern in 23:00 min und war damit zu schnell für seinen Vater, der diesmal auch mitlief.

 

 

geänderte Ergebnisse 33. Waldheimer Eichberglauf

Fotos zum Waldheimer Eichberglauf

Die Fotos zum Waldheimer Eichberglauf findet ihr unter:

www.larasch.de/fotoportal


Geringswalder Schlossberglauf am 18.04.15

Vergangenen Sonnabend starteten 15 Lauffreunde und zwei Mountain-Biker aus der Collm-Region beim Geringswalder Schlossberglauf und konnten auf allen Strecken vordere Platzierungen erzielen.

Auf der 2,1 km-Strecke gewann Josef Sahlbach vom SV Fortschritt Oschatz (9:07 min) vor Robin Marhoffer (LWV Geringswalde, 9:12 min) und Philipp Haupt (SG Paschkowitz, 9:42min) sowie weiteren 20 Schülern. Zuschauer an der Strecke zeigten sich beeindruckt von dem hohen Tempo der Jungen: etwa 4:30 Minuten pro Kilometer und das auf einer Cross-Strecke sind für Zehn- bis Zwölfjährige ein sehr gutes Ergebnis.

Den Lauf der Jugendlichen gewann Felix Kretzschmar souverän. Der für Holzhandel Ganzig startende Läufer benötigte für die 3,7 km 14:46 min. Beim Hauptlauf über 8,8 km war Elfi Rose (SV Traktor Naundorf) nicht nur Schnellste aller Läufer aus der Collm-Region (40:48 min), sondern vor allem erste Frau auf dieser Distanz. In ähnlich guter Form wie 2014 ist auch Thomas Moosdorf aus Naundorf, der nach 41:20 min als Zweiter seiner Altersklasse das Ziel erreichte.

Punkten konnten in Geringswalde vor allem die Senioren der Oschatzer Region. Rainer Conrad, Wallfried Heinicke und Harald Hoßbach machten die Platzierung in der AK 65 unter sich aus. Uve Springsguth, der erstmals in der M70 startete wurde Zweiter. Bei den Frauen holten Ilka Grundmann Platz 1 und Nadja Zabell Platz 3 in ihren Altersklassen.

Die Mountain-Biker legten dieses Jahr zwei Runden durch den Wald und somit 23 Kilometer zurück. Tino Mecus (MTB Schatzki) wurde Dritter der Männer 20+ und sein Team-Kollege Carsten Gühne erreichte Platz 2 der Männer ab 40 Jahren. Insgesamt waren acht Radsportler auf der bergigen Waldstrecke unterwegs, eine Beteiligung, die sich bestimmt verbessern lässt, wenn sich der Wettkampf unter den Radsportlern herumspricht.

Ergebnisse unter www.schlossberglauf.de.vu


20. Waldheimer Silvesterlauf

„Mehr Sport im neuen Jahr!“ - Sie lassen es gar nicht erst auf gute Vorsätze ankommen und haben es auch nicht nötig. Für die Läufer der Mittelsächsischen Lauftour ist der Waldheimer Silvesterlauf selbstverständlich. 124 Läufer und Läuferinnen folgten dem Aufruf, das Jahr sportlich ausklingen zu lassen.

Dass es hochkarätig zuging, lässt sich an einigen Punkten ablesen: viele Läufer vom für Leistung bekannten Hetzdorfer SV, drei Läufer auf der 10km-Strecke in 35 Minuten und schneller sowie Vorjahressieger Carsten Hein und Elfi Rose. Beiden gelang es, ihren Pokal zu verteidigen; Elfi Rose gewann auf der 4,6km-Strecke der Frauen in 19:53 Minuten. Altersklassensiege konnten sowohl Yvette Wüstner als auch Ilka Grundmann verbuchen. Zufrieden war diesmal auch Anita Häußler, die nach mehreren vierten Plätzen einen guten Lauf erwischte und einige Frauen hinter sich lassen konnte, die sonst besser waren. Ein zweiter Platz von sechs Läuferinnen in der W40 war der Lohn.

Auf der großen Strecke der Männer, war es diesmal nicht so leicht, zu punkten oder vordere Plätze zu erzielen. Einzig Wallfried Heinicke gelang ein Altersklassensieg. Als Erster in der M65 lief er die zehn Kilometer unter 50 Minuten. Der Ex-Wermsdorfer Christian Wittig strahlte nach dem Zieleinlauf über das ganze Gesicht. Vor dem Wettkampf war er punktgleich mit Norman Beyer, aber im direkten Vergleich öfter von diesem geschlagen und dadurch auf dem zweiten Rang. Damit war klar: wer von den beiden eher das Ziel beim Silvesterlauf erreicht, würde die Entscheidung zu seinen Gunsten fällen. Das ist dem Fitnesstrainer aus Leipzig mit 40:30 Minuten gegenüber 41:09 Minuten von Beyer gelungen.

Die Auswertung für die Rangliste 2014 wird am Sonnabend, den 21. Februar 2015 in der Gaststätte „Zur Goldenen Höhe“ erfolgen, bevor dann mit dem 5. Oschatzer Swiss Life Select Stadtlauf die neue Saison gestartet wird. Informationen zu diesem wie auch allen weiteren Wettkämpfen können den neuen Ausschreibungsheften für das Jahr 2015 entnommen werden, die im Anschluss an den Silvesterlauf ausgegeben wurden. Dank etlicher Firmen, die eine Anzeige geschaltet hatten, war es möglich den Druck zu finanzieren und das Heft so attraktiv wie bisher zu halten. Im neuen Jahr kommt dann der Rio-Städtelauf für den Kreischaer Berglauf in die Mittelsächsische Lauftour. Außerdem gibt es eine Änderung im Punktesystem: wenn ein Läufer nicht die für ihn vorgeschriebene Strecke läuft, kann er als Letzter seiner Altersklasse dennoch gewertet werden. Das betrifft zum Beispiel Frauen, die lieber zehn statt fünf Kilometer laufen wollen oder Erwachsene, die zum Rio-Lauf für die Firmenwertung die kurze Strecke laufen möchten.


Feuerwerk zum 30. Döbelner Fackellauf am 15.10.14

„Ohne den Fackellauf wäre ich wohl nicht so alt geworden“, meinte überschwänglich ein älterer Teilnehmer zum Organisator Frank Brückner, der das Lob an sein Team weiterreichte. Zum Jubiläum ging es auch ziemlich eng auf der Tartanbahn zu: mit 152 Teilnehmern ist nicht nur ein neuer Rekord, sondern auch das Limit erreicht, das dieser Lauf verträgt. Und dabei haben die Döbelner nicht mal allzu viel Werbung gemacht.

Bei Fackellicht haben Groß und Klein – die Spanne reichte von vier bis 79 Jahre – ihre Runden gedreht. Die leistungsorientierten Läufer hatten dabei immer ihre Rundenzahl und die Uhr im Blick, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, denn nur auf der exakt vermessenen Stadionrunde kann man auch eine genaue Kilometerangabe erhalten. Kurz vor Ablauf der Stunde war wie immer zur Motivation „We are the champions“ zu hören, um auch noch die letzten Reserven zu mobilisieren.

Der Gesamtsieger des Halbstundenlaufs hieß wieder einmal Felix Kretzschmar – Hochachtung vor seinen 7950 Metern. Beim Stundenlauf wurde Elfi Rose Gesamtzweite hinter Bärbel Hempel. Einige Altersklassen-Siege konnten die Läufer der Collm-Region für sich verbuchen, so Denny Rost (M35), Ralph Mikosch (M50),Wallfried Heinicke (M65), Ilka Grundmann (W30), Kathrin Gradl (W40) und Elfi Rose (W45).

Um dem Jubiläum gerecht zu werden und als Überraschung für die Läufer gab es nach Zielschluss ein wunderschönes Feuerwerk.

Ergebnisse unter www.mittelsaechsische-lauftour.de


Leisniger Burglauf am 5. Oktober

Die 200er Marke wurde geknackt – 202 Teilnehmer zählte der diesjährige Leisniger Burglauf. „Hauptgrund für den Teilnehmerrekord war, dass die Leisniger Vereine viele Kinder mobilisieren konnten.“, so Organisator Dirk Schreiber.

Bevor es losgehen konnte, machte LRC-Moderator Stefan Bräuer die etwa 30 Bambinis für ihre 200m-Strecke warm. Aus dem Lautsprecher tönte „So ein schöner Tag“ und alle hatten Spaß, die Übungen für Flieger, Tiger oder Giraffe mitzumachen.

167 Läufer gingen gemeinsam auf die Strecke. Die Starter über vier Kilometer erreichten als Erste ihren Wendepunkt, unter ihnen auch drei Schüler der Collm-Region: Tazmin Semper aus Mahlis, die den Burglauf zum ersten Mal absolvierte, sowie der Mügelner Fabian Häußler, der jüngster männlicher Teilnehmer war und sich gegenüber dem Vorjahr um fast vier Minuten steigerte. Die beste Leistung in dem leistungsstarken Feld zeigte aber Philipp Haupt aus Paschkowitz. Mit elf Jahren kam er als Gesamt-Sechster ins Ziel und gewann seine Altersklasse der unter 12Jährigen in 16:51 min, nur gut eine Minute hinter Gesamtsieger Dennis Seeger.

Die mittlere Distanz betrug acht Kilometer und war in erster Linie für die Jugendlichen und älteren Altersklassen (ab W55 bzw. M60) vorgesehen. Felix Kretzschmar (Holzhandel Ganzig) lief im Vorderfeld mit und kam als Gesamtzweiter ins Ziel; er musste nur Hanno-Erdmann Tietz vom SC DHfK Leipzig den Vortritt lassen. Wallfried Heinicke und Uve Springsguth (beide SV Traktor Naundorf) belegten die Plätze zwei und drei der AK M65. Diese Altersklasse war bei vielen anderen Wettkämpfen sehr stark vertreten, so dass es für den Mügelner Springsguth nicht selbstverständlich war, auf dem Siegertreppchen zu landen.

Apropos Mügeln: Elfi Rose (SV Traktor Naundorf) holte sich nach hartem Kampf den Gesamtsieg der Frauen über 13,3 km. Ihre Beine waren noch schwer von der Wanderung am Vortag durch das Elbsandsteingebirge. Und dann saß ihr die Döbelnerin Silke Dewitz im Nacken, die nur darauf wartete, Elfi Rose einmal zu schlagen. Mit der Zeit von 1:02:08 h rettete Rose 17 Sekunden Vorsprung ins Ziel, gerade mal soviel, um nichts anbrennen zu lassen. Ein Altersklassen-Sieg für Achim Kretzschmar (Holzhandel Ganzig) und einige Podestplätze rundeten das Abschneiden der Läufer aus der Collm-Region ab.

Schon am Mittwoch, den 15. Oktober gibt es den nächsten Wettkampf der Mittelsächsischen Lauftour, den Fackellauf in Döbeln. Viele nutzen diesen Stundenlauf in Vorbereitung auf den Dresden-Marathon am darauffolgenden Wochenende. Der Start für den Fackellauf wird um 18 Uhr im Döbelner Bürgergarten sein, ein Halbstundenlauf ist auch möglich. Voranmeldungen sind übrigens erwünscht.

Ergebnisse (online auf www.triathlon-service.de)


Technitzer Kuchenlauf am 23.08.14

Der Kuchenlauf im August und noch dazu nachmittags war immer ein Garant für heißes Wetter beim Wettkampf. Nicht so am vergangenen Wochenende, als bei kühlen Temperaturen und etwas Nieselregen gute Laufzeiten möglich waren. Viele verbesserten sich gleich um zwei Minuten gegenüber den Vorjahreswerten.

Dass die Gesamtsieger der Männer (13 km) und Frauen (8 km) als Preis eine Torte erhalten, scheint die Konkurrenz nach Technitz zu ziehen. Obwohl mit knapp 100 Läufern etwas unter den durchschnittlichen Teilnehmerzahlen war der Technitzer Kuchenlauf hochkarätig besetzt und der Sieg alles andere als ein Kinderspiel. Die 13 Kilometer gewann Sebastian Enke vor Jens Badstübner und Tilo Währisch, so dass Achim Kretzschmar mit etwa 1:45 Minuten Rückstand auf den Sieger als Fünfter ins Ziel kam.

Im Vorderfeld fand man also Leute, die sich bisher bei der Mittelsächsischen Lauftour keinen Namen gemacht haben und nicht aus der unmittelbaren Umgebung stammen. Auch der in Wermsdorf aufgewachsene Sohn von Günther Wittig, Christian Wittig, brachte ein paar neue Leute aus Leipzig mit. Diesen hat es so gut gefallen, dass sie im nächsten Jahr regelmäßig an den hiesigen Läufen teilnehmen wollen. Für die Läufer der Collm-Region sprangen also in der AK-Wertung ein zweiter Platz für Achim Kretzschmar (M45) sowie dritte Plätze für Andreas Gühne (M35) und Frank Winkler (M55) heraus.

Ab Altersklasse M60 wurde der Kampf um die Plätze auf der 8km-Strecke ausgetragen. Bei den Männern ab 65 siegte Rainer Conrad aus Thalheim. Ebenfalls auf der kürzeren Strecke ging die Familie Grundmann / Kunfalvi sozusagen zu dritt an den Start. Um Ilka den ersten Wettkampf nach der Geburt von Tibor vor fünf Monaten zu ermöglichen, schob Papa Jenö Kunfalvi den Sohnemann laufenderweise im Kinderwagen und begleitete die junge Mutter.

In der Altersklasse W45 gewann Elfi Rose, die allerdings beim Zieleinlauf noch Katrin Wewetzer und Bärbel Hempel den Vortritt lassen musste. Gesamtsiegerin Wewetzer erhielt für ihr Ergebnis eine leckere Torte. Da ihr Auto aber im zwei Kilometer entfernten Technitz parkte (Baustelle), beschloss sie, die Torte gleich vor Ort aufzuteilen und andere daran teilhaben zu lassen. Im übrigen konnten alle Teilnehmer sich über ein Stück Kuchen freuen, dass unabhängig von den Siegertorten durch die Sponsoren bereitgestellt wurde.

Dieses Jahr war es der 23. Technitzer Kuchenlauf und für alle bisherigen Läufe hatte Dieter Hundrieser den Hut auf. Nun sucht er einen Nachfolger, den er einarbeiten möchte und dem er auch seine aktive Unterstützung zusichert. Eines hat er den Läufern versprochen: „Es wird auf jeden Fall einen 24. Kuchenlauf geben.“


Waldheimer Eichberglauf am 02.08.

Viele dachten wohl, es wäre der 32. und letzte Eichberglauf, weil sich die BSG Waldheim im Frühjahr auflöste. Vielleicht bescherten gerade diese Vermutungen dem neuen Veranstalter „Aufbau Waldheim“ eine Rekordbeteiligung von knapp 150 Läufern und Walkern.

Mit Lars Krause (TSV Grimma, 0:56:48h) und Katrin Wewetzer (TSV Flöha, 1:08:58h) gingen die Gesamtsiege an zwei Sportler, die im Bereich von Jürgen Wernitz und Elfi Rose liefen. Eigentlich schade, dass die Spitzenläufer aus der Collm-Region nicht mit um die Pokale kämpfen konnten. Dafür lief Felix Kretzschmar (Holzhandel Ganzig) auf der 5km-Strecke ungefährdet zum Gesamtsieg in 17:31 Minuten (min). 42 Läufer ließ er damit hinter sich.

Sein Vater Achim kam auf der großen Strecke über 14 km als Dritter ins Ziel, was in der Altersklassen-Wertung gleichbedeutend mit dem Sieg war. Für Familie Kretzschmar ist das Rennen also gut gelaufen. Ansonsten war die Konkurrenz hart, so dass nicht alle einen Platz auf dem Podest erobern konnten, aber nichtsdestotrotz sah man im Ziel in viele zufriedene Gesichter – und das ist die Hauptsache.

Der Waldheimer Eichberglauf ist bekanntermaßen der schwerste Lauf der Mittelsächsischen Lauftour und vermutlich überhaupt in der näheren Umgebung. Auf der ersten Hälfte verläuft die Strecke ständig steil bergan oder bergab und bei Kilometer 10 kommt der „Scharfrichter“ - ein steiler Anstieg unter dem Viadukt hindurch, der sich anschließend noch über einen Kilometer zieht, zwar etwas flacher, aber als Wiesenweg schwer zu laufen. Im Hinterkopf hat der Läufer dann auch noch den Schlussanstieg zum Ziel, der auch noch knapp einen Kilometer lang ist. Da kann jeder stolz sein, der das mitten im Hochsommer packt. Den größten Applaus inklusive anerkennenden Rufen bekam Klaus Engemann, als er mit seinen 76 Jahren ins Ziel kam.

Nicht unerwähnt seien die weiteren Podestplätze unserer Läufer. Yvette Wüster gelang der Sieg in der W50 (1:18:36 h). Steffen Ehrlich aus Liebschützberg holte den 2. Platz in der M50. Bei den Männern ab 65 Jahren gab es neun Teilnehmer, von denen Rainer Conrad (1:19:39h) den ersten und Wallfried Heinicke (1:22:24h) den 3. Platz belegten. Über die kurze Distanz wurde Jens Möbius (LRC Mittelsachsen) Dritter in der Volkssport-Wertung.

Nachdem sich in diesem Jahr besonders viele Teilnehmer von der inzwischen gut ausgeschilderten Strecke überzeugen konnten, bleibt die Hoffnung, dass die Läufer auch weiterhin dieser Veranstaltung die Treue halten. Kein anderer Lauf der Mittelsächsischen Lauftour kann auf so eine lange Tradition zurückblicken.

Ergebnisse Eichberglauf


Rennsteig-Staffellauf am 21.6.

Fünf Männer, fünf Frauen, 171,3 Kilometer – diese Zahlen stehen für den Rennsteig-Staffellauf. Das Team „Collm Läufer“ hat ihn zum zweiten Mal erfolgreich bestritten. Vier waren „Wiederholungstäter“, die anderen zum Teil zum ersten Mal überhaupt am Rennsteig. Vielleicht hat dieser Höhenweg im Thüringer Wald wieder ein paar neue Anhänger gefunden.

Allerdings ist der Aufwand, der dafür betrieben werden muss, enorm. Gemeint ist dabei weniger das Training im Vorfeld, als dass für den 5 Uhr-Start bereits am Vorabend angereist wird und die Mannschaft erst nach Mitternacht des Folgetages wieder in der Heimat ist.

Ein großer Pluspunkt geht an den Veranstalter GutsMuths-Rennsteiglaufverein, der jetzt erstmals auch für den Staffellauf verantwortlich war: man konnte sich eigentlich nicht verlaufen, die Strecke war super ausgeschildert. Wäre da nicht der Start gewesen, denn zur Erheiterung der Zuschauer bog das gesamte Feld zu früh links ab und kam kurze Zeit später wie ein Bienenschwarm zurück, um auf der richtigen Strecke weiterzulaufen.

Für die Collm Läufer startete Denny Rost aus Luppa, der erst fünf Tage vor dem Lauf kurzfristig als Ersatz eingesprungen war, da sich einer vom Team verletzt hatte. 171,3 Kilometer sind eine unvorstellbar große Distanz und sie gemeinsam bezwungen zu haben, schweißt die Mannschaft zusammen. Auf die Frage, ob sich Denny als Startläufer den Rest des Tages gelangweilt habe, antwortete er: „Ich habe mit jedem Läufer mitgefiebert und mich gefreut über ein gutes Ergebnis.“ Thomas Moosdorf fand es toll, dass die anderen Team-Mitglieder zum Anfeuern an der Strecke standen, denn „dann läuft es gleich nochmal so gut“. Uwe Gerstmann, der eine der drei 20 km-Strecken in Angriff nahm, profitierte von der spontanen Reaktion des begleitenden Fahrzeugs, als er merkte, dass er sein Asthma-Spray doch benötigte. Apropos Fahrzeuge: ein großes Dankeschön geht an Autohaus Hirth und Fuhrunternehmen Bahrmann für das Bereitstellen von Bus und PKW.

Dass für das Team der Collm Läufer alles reibungslos funktionierte sorgte Anita Häußler, die am Rennsteig immer wieder Thüringer Lauffreunden über den Weg lief. Vor allem das Mix-Team ihres alten Vereins SV Kyffhäuser war meist zur gleichen Zeit an den Wechselstellen. Irgendwann achteten dann auch die anderen Collm Läufer auf die weißen Leibchen von „Barbarossas Rache“. Ein kleiner freundschaftlicher Wettstreit, den die Collm Läufer übrigens knapp gewannen.

Der unbestreitbare Höhepunkt des Wettkampfes war der gemeinsame Einlauf ins Ziel mit Schlussläufer Wallfried Heinicke nach 15 Stunden und 28 Minuten. Das war Platz 38 von 73 Teams in der Mix-Wertung. Zum Abschluss wurde traditionell der kleine Stein aus der Selbitz von Startort Blankenstein in die Werra bei Hörschel geworfen. In gewisser Weise diente der Stein als Staffelstab bei Deutschlands größtem Staffellauf.

Jetzt müssen alle das Erlebte erst einmal sacken lassen. Mal sehen, wer dann wieder Feuer und Flamme ist, wenn es in einem halben Jahr heißt, sich innerhalb von zwei Minuten einen der begehrten 230 Startplätze zu sichern.


Blütenlauf am 11.05.14 in Dürrweitzschen

Vielleicht profitierte der Blütenlauf von der vom Hochwasser bedingten Absage des Döbelner Landschaftslaufes in diesem Jahr. Vielleicht gehört der Blütenlauf wenn nicht zu den großen Laufveranstaltungen so doch für viele Läufer zum Terminplan dazu. Jedenfalls kamen über 100 große und kleine Starter. Gerade die Kindergartenkinder und Grundschüler sind dem Dürrweitzschner Blütenlauf treu und freuen sich über ihre Teilnehmer-Präsente des Sponsors Sachsenobst.

Die Läufer der Collm-Region konnten die zwei wichtigsten Siege für sich verbuchen. So gewann Jürgen Wernitz (LRC Mittelsachsen) den 10 km-Lauf der Männer. Wernitz, der nach eigenen Angaben jetzt nicht mehr so viel trainiert wie früher, konnte nach dem Sieg über den „halben“ Rio-Lauf am vergangenen Wochenende wieder als Erster die Ziellinie überqueren. Er besiegte mit einer Zeit von 34:34 min seinen Konkurrenten Andreas Bunk (Neue Laufkultur Döbeln) über die eigentlich 9,5 km lange Strecke.

Elfi Rose (SV Traktor Naundorf) war sich ihrer Sache wohl ganz sicher. Sie kam mit dem Fahrrad die 15 km von Mügeln bis zum Start gefahren, hatte mit Gegenwind zu kämpfen und schon Bedenken, zu spät zu kommen. Die 5 km der Frauen (exakt 5,5 km) gewann sie trotzdem in 23:19 min. So nutzte Elfi Rose den Wettkampf für ein kombiniertes Training mit Blick auf den nächsten Triathlon.

Die meisten Teilnehmer aus der Oschatzer Region konnten sich über vordere Platzierungen in den Altersklassen freuen. Für die Läufer stellen die Frühjahrs-Wettkämpfe in der Regel die Vorbereitung auf den Saison-Höhepunkt dar. Manche haben diesen mit dem Oberelbe-Marathon bereits hinter sich, für andere wie Rainer Conrad steht der Rennsteiglauf am kommenden Sonnabend an. Und gleich zehn Läufer und Läuferinnen freuen sich jetzt schon auf den Rennsteig-Staffellauf im Juni, wo sie gemeinsam als das Team „Collm Läufer“ die 171 km von Blankenstein nach Hörschel zurücklegen werden.

Ergebnisse unter www.mittelsaechsische-lauftour.de


Auf die Straße - fertig - los!

Bevor die Ortumgehung Mügeln-Schweta am kommenden Montag für den Verkehr freigegeben wird, dürfen Läufer und Radfahrer die neue Straße einweihen. Der LRC Mittelsachsen hat kurzfristig eine Veranstaltung möglich gemacht.

Am Sonntag, den 12.01.14 treffen sich Läufer und Radfahrer aus Mügeln und Umgebung zu diesem Ereignis. Ob trainiert oder nicht, die etwa sechs Kilometer schafft fast jeder auf dem Fahrrad. Auch für Inliner bietet sich der glatte Belag an.

Start ist um 10 Uhr an der August-Bebel-Straße. Wer mit dem PKW kommt, wird gebeten, diesen an anderer Stelle zu parken. Da einige öffentliche Straßen zu queren sind und im Bereich der Tankstelle die Straße bereits vom öffentlichen Verkehr genutzt wird, werden Posten gegebenenfalls Läufer und Radfahrer anhalten, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Am Ende der Umgehungsstraße wird gewendet und die neue Fahrbahn am Abzweig Zeicha verlassen. Dann können alle auf eigene Faust zum Kindergarten Mügeln kommen, denn dort steht ein Imbiss mit Bratwurst sowie Glühwein und Co zur Verfügung. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Kindereinrichtung zugute.

Ab Kindergarten wird ein Pendelverkehr dank Autohaus Hirth eingerichtet. Läufer können so wieder zurück zu ihren Autos gelangen.


Leisniger Burglauf am 6.10.

Der Leisniger Burglauf ist einer der beliebtesten Läufe der Mittelsächsischen Lauftour. Wie in den vergangenen Jahren kamen wieder über 150 Läuferinnen und Läufer zu dem Landschaftslauf entlang der Freiberger Mulde.

Aus der Oschatzer Region waren 15 Sportler in Leisnig aktiv, darunter Dominik Weidner (Wermsdorf) und Martin Salanga (LRC Mittelsachsen), die auf den Hauptstrecken am Gesamtsieg schnuppern konnten. Lagen auf der Acht-Kilometer-Strecke nach der guten Hälfte noch Hanno-Erdmann Tietz und Dominik Weidner gleichauf, wurden beide noch vom Döbelner Andreas Bunk abgefangen. Der 16jährige Weidner wurde Gesamtzweiter und gewann die Altersklasse männliche Jugend. Damit gelang es ihm auch, den Senior von der DHfK hinter sich zu lassen, nachdem Dominik zuletzt beim Kuchenlauf noch das Nachsehen hatte. Ein anderer Wermsdorfer konnte sich ebenfalls sehr weit vorn platzieren. Harald Hoßbach gewann die AK 65. Dieser Erfolg ist dem sympathischen Läufer zu gönnen, hatte er doch zuletzt gesundheitliche Probleme und konnte oft nicht zeigen, wozu er fähig ist.

Nach dem Hauptlauf über 13,3 km freute sich Martin Salanga über eine Premiere. Zum ersten Mal gelang es ihm, Maik Werner (SG Adelsberg) zu schlagen. „So lässt sich auch ein Altersklassensieg und 2. Platz in der Gesamtwertung aushalten“, verrät der Student für Rehabilitations- und Fitnesssport mit einem Augenzwinkern.

Ganz untypisch ist Anita Häußler das Rennen diesmal angegangen. Nachdem sie erst zwei Kilometer Sohn Fabian begleitete, fing sie danach an, das Feld von hinten aufzurollen. Sie konnte sogar noch eine Konkurrentin um Wertungspunkte in der W40 überholen, die 2012 fast immer vor ihr im Ziel war. Apropos Wertung in der Mittelsächsischen Lauftour: in etlichen Altersklassen steht der Sieger schon fest, in anderen hängt alles von den nächsten zwei Läufen ab. Nur noch beim Döbelner Fackellauf am kommenden Mittwoch (16.10. ab 18 Uhr im Bürgergarten) und beim Silvesterlauf in Waldheim kann man sich Punkte erlaufen.

Ergebnisse:

4 km mSch 12. Fabian Häußler (LRC) 26:35 min

8 km mJ 1. Dominik Weidner (Wermsdorf) 30:51 min

M30 1. Jenö Kunfalvi (Ungarn Amateure) 31:19 min

M60 3. Wallfried Heinicke (SV Traktor Naundorf) 40:20 min

M65 1. Harald Hoßbach (Wermsdorf) 39:20 min 3. Rainer Conrad (Thalheim) 39:49 min 5. Uve Springsguth (Mügeln) 40:39 min

13 km M20 1. Martin Salanga (LRC) 50:15 min

M35 5. Andreas Gühne (Mügeln) 1:00:21 h 8. Patrick Illgen (LRC) 1:11:24 h

M45 1. Achim Kretzschmar (Holzhandel Ganzig) 52:28 min

M50 5. Udo Köhler (LG Noschkowitz) 1:02:37 h

W40 3. Anita Häußler (LRC) 1:19:21 h

W45 2. Nadja Zabell (Luppa) 1:05:29 h

W50 1. Yvette Wüstner (LG Noschkowitz) 1:09:28 h


Lauf-KulTour vom 4. bis 20.09.

Deutschland auf einer über 4000km langen Strecke grenznah zu Fuß umrunden – das machen zur Zeit 12 Läufer und acht Radbegleiter der TU Chemnitz. Einer von ihnen ist Martin Salanga aus Oschatz. Seit dem 4. September ist das Team der Lauf-KulTour unterwegs und will nach 16 Tagen, also am 20.09. wieder in Chemnitz eintreffen.

Ein spezielles Wechselsystem ermöglicht es, dass sich Tag und Nacht immer einer der Läufer und ein Radbegleiter auf der Strecke befinden. Martins Laufzeiten sind täglich von 6 bis 7 Uhr sowie von 18 bis 19 Uhr. Wenn aus seinem Läuferteam 2 alle gelaufen sind, dann bleibt ihnen mit ihrem Wohnmobil acht Stunden Zeit, um den vermeintlichen Übergabe-Punkt anzufahren und etwas zu schlafen.

Aber auch Pressetermine, vor allem mit der Deutschen Krebsgesellschaft, stehen auf dem Plan. Denn die Lauf-KulTour verbindet Sport mit sozialem Engagement. 2013 gehen die erlaufenen Spenden an die Deutsche Krebsgesellschaft, wobei für jeden Mitläufer eine Spende von einem Euro zusätzlich fließt. So wurde auch Martin von zahlreichen Läufern begleitet, wie im Tour-Tagebuch auf www.lauf-kultour.de nachzulesen ist.

Wie sieht so ein typischer Tag für Team 2 aus? Nachdem „wir morgens um fünf Uhr unsanft vom lauten Gebrüll des Team-Handy-Weckers aufgeschreckt wurden …, begann der organisatorische Teil, welcher im Endeffekt immer derselbe ist: 58 Sekunden Zeit zum Zähne putzen, 3 Minuten 27 Sekunden für das Anziehen der Laufklamotten, 42 Sekunden zum Anrufen des Teams 1 zur Koordination des Wechsels, 57 Sekunden zur H2O- und Bananen-Aufnahme, 4 Minuten 11 Sekunden zum Planen der Läuferstrecken und ehe man sich versieht, befinden wir uns auch bereits auf der Strecke zum Wechselpunkt.“ „Nach der Übergabe für Läufer und Radbegleiter verschwindet unser Teammitglied im Morgengrauen. Es ist zugleich ein Versprechen ihn 11, 12, 13 km später wiedertreffen.“ Dass das nicht immer so glatt geht, kann man sich vorstellen. Ein Team-Mitglied musste am 5. Tag zwischen 4:20 Uhr und 6:30 Uhr eine Doppelschicht laufen, weil er und sein Wohnmobil sich verpasst hatten.

Von Höhen und Tiefen jeder Art wird Martin ebenso berichten können, wenn er wieder in der Heimat ist. So lief er am 3. Tag die Königsetappe der Tour mit dem längsten Anstieg auf den höchsten Punkt (1210 Meter, Anstiege zwischen 20 und 29 %). Am Tag 10 jedoch, als er 17 km laufen wollte, um das Team zu unterstützen, von dem nicht mehr alle so fit waren, plagten ihn nach wenigen Kilometern Magenkrämpfe, so dass er abbrechen musste. Insgesamt überwiegen aber die positiven Eindrücke, nämlich an diesem tollen Unternehmen beteiligt gewesen zu sein und so viele verschiedene Ecken von Deutschland gesehen zu haben.

Gern berichten die Teilnehmer der diesjährigen Lauf-KulTour noch detaillierter von ihren Erfahrungen, deswegen laden sie alle zu ihrem Zieleinlauf in Chemnitz am 20.09.13 um 17:30 (Mensavorplatz, Reichenhainerstraße 55) ein. Bis dahin kann man sich auf oben genannter Homepage auf dem Laufenden halten, wo sich die Lauf-KulTouristen gerade befinden.


Waldheimer Eichberglauf

Hut ab vor allen, die bei diesen hochsommerlichen Temperaturen die Strapazen des Waldheimer Eichberglaufs auf sich genommen haben. Natürlich sind die passionierten Läufer einiges aus Training und Wettkämpfen gewohnt, auch wurde mit 9:30 Uhr extra zeitig gestartet – aber ein heißes Rennen wurde es trotzdem. Der Hauptlauf über 14 Kilometer ist der mit Abstand anspruchsvollste der gesamten Mittelsächsischen Lauftour. Vor allem auf der ersten Hälfte geht es im Wald oberhalb der Zschopau ständig steil bergauf oder bergab. Das Profil erinnert stark an den Rennsteiglauf. Nach dem Wechsel auf die andere Flussseite erwarten die Läufer eher hügeliges Gelände mit allerdings zwei heftigen längeren Anstiegen bei Kilometer zehn und vierzehn. Am besten von den 81 Startern meisterte das in diesem Jahr Jürgen Wernitz. Nun mag man sagen, dass das keine Überraschung ist, aber es ist tatsächlich erst sein erster Sieg beim Eichberglauf. Mit einem Läufer aus Freiberg, der zehn Jahre jünger ist, hatte er auch lange Zeit einen ebenbürtigen Gegner, den er erst am Schlussanstieg abhängen konnte. Die beiden Läufer waren bei der Hitzeschlacht in diesem Jahr die Einzigen, die unter einer Stunde blieben. Der Eichberglauf hat neben der anspruchsvollen Strecke noch einen zweiten Ruf weg: der Lauf, bei dem man sich am ehesten verläuft. Da hat Organisator Günter Weichhold reagiert und viele Schilder anfertigen und vor allem auch anbringen lassen. Mit zusätzlichen Pfeilen auf den Straßen war die Strecke wirklich gut präpariert, aber trotzdem hat sich wieder ein Trupp aus dem Vorderfeld verlaufen und musste einen Teil des Feldes ein zweites Mal überholen. Unter ihnen war auch Nadja Zabell, die aber wieder beste Läuferin aus der Collm-Region und dritte Frau in der Gesamtwertung wurde. Vor ihr waren nur Siegerin Silke Dewitz (ESV Lok Döbeln) und Silvia Schlegel (SV Döbeln 05). Letztere hatte diesmal Vereinskollegen Remo Nitschmann exklusiv als Begleiter. Nitschmann läuft normalerweise vorn an der Spitze mit, ist auf jedem Startfoto zu sehen. In diesem Jahr wollte er den Eichberglauf mal genießen, da ihm ein anderer harter Wettkampf noch in den Knochen steckte. Die kurze Strecke über fünf Kilometer dominierten die Jugendlichen aus der Oschatzer Region. Allen davon lief Dominik Weidner (Wermsdorf) als Erster über die Ziellinie. Platz zwei ging an Felix Kretzschmar (Holzhandel Ganzig) vor Richard Gradl (LRC Mittelsachsen). Ergebnisse 14 km: M40 1. Jürgen Wernitz (LRC) 59:26 min W40 2. Anita Häußler (LRC) 1:31:49h 3. Kathrin Gradl (LRC) 1:42:14h Ergebnisse 5 km: m Sch 5. Fabian Häußler (LRC) 35:24min mJ 3. Richard Gradl (LRC) 19:41min


Premiere der Collm-Läufer beim Rennsteig-Staffellauf

Eines stand beizeiten fest: Probleme mit Hitze würde es am Rennsteig nicht geben. Bei angenehmen Temperaturen von 12 °C (5 Uhr) bis 22 °C (19 Uhr) herrschte optimales Laufwetter für die Staffelläufer aus der Collm-Region. Zum ersten Mal gab es eine Mannschaft, die sich zu Recht die „Collm-Läufer“ nannte, stammten die Läufer doch mit einer Ausnahme alle aus den Ortschaften rund um den Collm und trainierten regelmäßig an der „höchsten Erhebung in der Leipziger Tieflandsbucht“.

Seit die Anmeldung Anfang Januar geglückt war (nach drei Minuten waren alle 230 Startplätze vergeben), fieberten die Teilnehmer immer mehr dem Ereignis entgegen. Als Läufer hat man nun mal selten die Gelegenheit, als Mannschaft aufzutreten. Eine so große vereinsübergreifende Staffel, die sich aus Mitgliedern des LRC Mittelsachsen, des SV Traktor Naundorf und vereinslosen Läufern zusammensetzte, hatte es bisher noch nicht gegeben.

Um in die Mix-Wertung zu gelangen, schlossen sich fünf Männer und fünf Frauen zusammen. Elfi Rose, Rainer Conrad, Jens Badstübner, Nadja Zabell, Jenö Kunfalvi, Martin Salanga, Rosemarie Gruhne, Anne-Kathrin Müller, Wallfried Heinicke und Anita Häußler liefen in dieser Reihenfolge die zehn Etappen. Als Ersatzläuferin hatte sich Ilka Grundmann bereiterklärt. Organisiert wurde das Ereignis – und das war es definitiv für alle – von Anita Häußler, die im vergangenen Jahr bei ihrem alten Verein schon mal Staffellauf-Luft schnuppern durfte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren dieses Unternehmens! Autohaus Hirth Mügeln und Fuhrunternehmen Bahrmann aus Thalheim stellten je ein Fahrzeug zur Verfügung. Von der Ausbau Mügeln GmbH stammten die Mannschafts-Trikots der Collm-Läufer.

Nach einer mit etwa drei bis vier Stunden recht kurzen Nacht auf der Luftmatratze oder Isomatte fiel um 5 Uhr der Startschuss für den Rennsteig-Staffellauf. Zuvor hatten sich alle Mannschaften traditionsgemäß einen kleinen Stein aus der Selbitz geholt, um ihn im Transpondertäschchen die 171,3 km lange Strecke von Blankenstein nach Hörschel bei Eisenach zu transportieren. Die Collm-Läufer gingen mit großem Ehrgeiz an ihre jeweiligen Etappen. Von Haus aus die 10 km-Wettkämpfe gewohnt, schlugen die meisten dieses Tempo an und versuchten die Geschwindigkeit 14 bis 17 km zu halten, was soweit auch gelang. Nur die drei Starter, deren Etappen 20 km lang waren, teilten sich die Kräfte anders ein, zumal sie auch mit dem Großen Beerberg (973m) und dem Großen Inselsberg (916m) die größten Erhebungen dabei hatten.

Ganz ohne Missgeschicke lief der lange und anstrengende Wettkampftag nicht ab. Zwei verliefen sich, was schon mal vorkommt, wenn weit und breit kein anderer Läufer zu sehen ist. Zwei andere klagten über zum Teil heftige Schmerzen, mussten Tempo rausnehmen und sich ins Ziel quälen. Die Schlussetappe nach Hörschel durfte Anita Häußler laufen. Auf den letzten 500m standen links und rechts der Straße Sportler, die auf ihre Läufer warteten. Auch die Collm-Läufer waren dort versammelt und liefen nun alle gemeinsam ins Ziel – emotional war das nicht mehr zu toppen und mit einer Gänsehaut verbunden. Nach 15 Stunden und 14 Minuten kamen sie ins Ziel und als 21. von 64 Mix-Mannschaften noch im vorderen Drittel in die Wertung.

Trotz allen Ehrgeizes und der Jagd nach guten Zeiten wurden bei dieser Veranstaltung Zusammengehörigkeitsgefühl und Spaß groß geschrieben. Das spiegelte sich auch in den fantasievollen und lustigen Namen der Teams wider: die phantastischen Zehn, Hainich-Wildkatzen, Tausendfüßler, Kenias letzte Reserve oder Nu Pagadi waren nur einige davon.

Im Dezember wird dann der Plan für 2014 gemacht, denn Anfang Januar heißt es wieder, am Computer schnell sein und sich einen der Startplätze für den 16. Rennsteig-Staffellauf sichern.


3. Oschatzer Stadtlauf am 17. März

Als zum Reformationslauf Ende Oktober der erste Schnee fiel, konnte man noch nicht ahnen, dass uns der Winter fast fünf Monate später immer noch fest im Griff haben würde. Trotzdem war die Strecke des Oschatzer Stadtlaufes überwiegend gut zu laufen. Bei strahlendem Sonnenschein kamen am Sonntag 160 Teilnehmer zur 3. Ausgabe an den Startpunkt Rosentalhalle.

Der Teilnehmerrekord wurde möglich durch die Aktion um den neu ausgeschriebenen Firmenpokal von Intersport Hanel. Die Firma mit den meisten Startern zum Oschatzer Stadtlauf sollte den Wanderpokal erhalten. Fünf Firmen hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und um Läufer geworben. Die Stimmung erreichte in der Rosentalhalle ihren Höhepunkt, als der Sieger verkündet wurde. Das Team OBI gewann mit 25 Teilnehmern knapp vor der Collm Klinik.

Die meisten von ihnen gingen auf dem 1,8 km langen Gesundheitslauf an den Start, der in diesem Jahr den Namen „Oschatz steht auf – Lauf“ trug. Mit dieser Aktion beteiligte sich die Stadt Oschatz an der internationalen „Wir stehen auf“-Woche. Sie ist ein Zeichen gegen rechts und jede Form von Rassismus und Intoleranz.

Als zweite Neuerung stand der 1. Bambinilauf auf dem Plan. Sieben Mädchen und Jungen unter sieben Jahren trauten sich an den Start über 220m. Im Ziel erwartete sie eine Belohnung von der Bäckerei Taube.

Die „großen“ Läufer gingen anschließend ein- oder mehrmals auf die große Runde durch O-Park und Oschatzer Stadtwald mit unterschiedlichem Untergrund: von trockenem Asphalt über matschige Passagen bis zu Schneemehl und vereisten Stellen war alles dabei. Die gefährlichen Stellen waren entschärft worden, so dass keiner ernsthaft zu Schaden kam. Ein Lob gebührt allen Läufern, die sich nicht davon abhalten ließen, bei diesen Witterungsbedingungen die 3,5 km, 8,1 km oder 10,5 km in Angriff zu nehmen.

Über 3,5 km gewann Nils Biedermann von der Collm Klinik vor dem ersten Schüler, für die die Strecke eigentlich ausgeschrieben war: Hannes Schwerdtner vom gastgebenden LRC Mittelsachsen. Die Wertung der Mädchen gewann Sandra Schönbrunn (SV Eintracht Ortrand) vor Nele Sauer vom ESV Lok Döbeln.

Die 8,1 km konnte Felix Kretzschmar (Holzhandel Ganzig) für sich entscheiden; er hatte aber in dem drei Jahre jüngeren Johann Körner aus Kemmlitz einen harten Gegner, der nur 16 Sekunden später ins Ziel kam. Dritter Jugendlicher wurde Richard Gradl (LRC). Erste Frau über 8,1km war Annett Naumann von RLSG Leisnig, Organisatorin des auch hier beliebten Leisniger Burglaufes.

Über zehn Kilometer siegte Lokalmatador und Titelverteidiger Jürgen Wernitz vom LRC. Er ließ nichts anbrennen und legte zwischen sich und den Zweitplatzierten den ordentlichen Abstand von eineinhalb Minuten. Mit 54 Startern war die lange Distanz die beliebteste Strecke.

Die ersten drei in der Gesamtwertung auf den drei Hauptstrecken erhielten als Erinnerung einen Pokal in Form eines Laufschuhs, gesponsert vom Autohaus Hirth Mügeln. Bei der anschließenden Auswertung der Mittelsächsischen Lauftour 2012 ging es auch um besondere Pokale, denn diese waren mit dem Namen des Siegers der jeweiligen Altersklasse graviert.

Für die gelungene Veranstaltung bedanken sich die Organisatoren des LRC Mittelsachsen bei allen Sponsoren. Außer den bereits genannten waren dies Freizeit- und Erlebnisbad Platsch (die in diesem Jahr mit ihrem Platsch-Frosch in Lebensgröße vor Ort waren), die IKK classic, die Collm Klinik und Apotheke am Marktkauf.

Ergebnisse unter www.triathlon-service.de


Läufer erhalten neue Laufbekleidung!

Am Freitag, 01.03.2013, nahm Anita Häußler, im Rahmen der Mitgliederversammlung, stellvertretend für alle Läufer des LRC die neue Laufbekleidung entgegen.

Zum 3. Oschatzer Stadtlauf am 17.03.2013 können wir unsere Läufer dann sicher im neuen Outfit bewundern.

Wir bedanken uns bei allen Sponsoren für deren Unterstützung.



Waldlheimer Silvesterlauf

Wie lässt ein Läufer das alte Jahr ausklingen? Mit einem Silvesterlauf. Am Morgen des 31.12. ging es wieder für über 100 Sportler in Waldheim auf die Strecken.

Die Läufer aus der Collm-Region waren wieder mit vorderen Plätzen dabei, obwohl es vielen einfach nur um das Laufen an sich ging und weniger um das Ergebnis. Der Sieg über 10km ging - wie meist, wenn er antritt – an Jürgen Wernitz vom LRC in 37:14min. Da er gleich nach Zieleinlauf zu seiner Familie wollte, hatte er veranlasst, dass sein Preis an den knapp geschlagenen Zweitplatzierten ging – eine faire Geste.

Der Gewinner über 4,6km hieß Felix Kretzschmar (Holzhandel Ganzig, 18:59). Er kam noch vor Paul Dewitz vom Döbelner SC ins Ziel. Bei den Frauen erreichten Nadja Zabell (Luppa, 21:34) und Kathrin Gradl (LRC, 22:21) die Plätze zwei und drei in der Gesamtwertung über die gleiche Strecke. Elfi Rose war das zu kurz; sie lief wie die Männer zehn Kilometer, allerdings als Frau außer Wertung.Jüngster Teilnehmer aus der Oschatzer Region war Fabian Häußler, der mit seinen sechs Jahren die 2,8km in 22:35min absolvierte.

Wer sich vorgenommen hat, 2013 regelmäßig Sport zu treiben, kann zum Lauftreff des LRC nach Casabra kommen. Ob Laufanfänger oder alter Hase, leistungsorientiert oder der Gesundheit zuliebe, dieser Lauftreff ist für alle offen. Er beginnt jeden Mittwoch um 17:30 Uhr unter Flutlichtbedingungen.

Ergebnisse: 10km

M30 3. Jenö Kunfalvi (Ungarn Amateure) 40:44min 9. Andreas Gäbler (LRC) 54:12min

M35 1. Jürgen Wernitz (LRC) 37:14min

M40 3. Thomas Moosdorf (Naundorf) 44:35min

M45 1. Achim Kretzschmar (Holzhandel Ganzig) 38:42min 4. Udo Köhler (LG Noschkowitz) 45:16min

M50 5. Steffen Ehrlich (Liebschützberg) 46:15min

M60 2. Wallfried Heinicke (SV Traktor Naundorf) 47:33min 3. Rainer Conrad (Oschatz) 54:08min M65 2. Uve Springsguth (SV Traktor Naundorf) 52:10min

W45 1. Elfi Rose (SV Traktor Naundorf) 43:50min

4,6km

m Jugend 1. Felix Kretzschmar (Holzhandel Ganzig) 18:59min

w Jugend 3. Ronja Häußler (Mügeln) 31:24min

W30 2. Janet Gast (Stauchitz) 24:18min 3. Ilka Grundmann (Ungarn Amateure) 24:25min

W40 1. Kathrin Gradl (LRC) 22:21min

W45 1. Nadja Zabell (Luppa) 21:34min

2,8km

m Sch 7. Fabian Häußler (Mügeln) 22:35min


Leisniger Burglauf am 7. Oktober

Die Zahl 200 hat gewackelt, gefallen ist sie noch nicht. 196 Teilnehmer zählte der 16. Leisniger Burglauf am vergangenen Sonntag (Teilnehmerrekord).

Neben der bewährten Moderation durch Stefan Bräuer hatten die Organisatoren erstmals eine Zeitmessfirma engagiert. Dadurch hat die Veranstaltung definitiv an Klasse gewonnen, kommen würden die meisten Läufer aber auch so. Der Leisniger Burglauf hat sich vor allem als Landschaftslauf einen Namen gemacht: die Läufer mögen den Streckenverlauf entlang der Freiberger Mulde durch den Wald.

Auf der 13,3km-Strecke gelang es Martin Salanga, an der Spitze mitzulaufen und Gesamtdritter zu werden. Der Chemnitzer Student, der für den LRC Mittelsachsen startet, gewann die Altersklasse M20 in 49:20 Minuten (min). Neben der gewohnt tollen Leistung von Nadja Zabell (1:03:05 h), beeindruckte besonders das Ergebnis von Kathrin Gradl (LRC). Dank ihrer Laufleistung (1:09:06 h) gelang es ihr, dreimal in Folge die vermeintlich stärkere Susann Bechthold (Hartha) zu besiegen und Altersklassen-Siegerin in der W40 zu werden.

Ihr Sohn Richard (LRC) lief über acht Kilometer im Vorderfeld mit und wurde Zweiter (32:48 min) der männlichen Jugend hinter Felix Kretzschmar (Holzhandel Ganzig; 32:30 min). Noch vor den beiden Jungen kam ein frisch gebackener Senior ins Ziel. Hanno-Erdmann Tietz (SC DHfK, 31:31 min) lief an seinem 60. Geburtstag beim Burglauf mit und musste nur dem Gesamtsieger Steffen Öhmichen den Vortritt lassen.

Bei den Schülern sicherte Dennis Leichsenring (LRC) seine Führung in der Mittelsächsischen Lauftour, indem er als Zweiter des Burglaufs (vier Kilometer) zwei Punkte mehr holte als sein Team-Kollege Hannes Schwerdtner.

In der Mittelsächsischen Lauftour stehen jetzt nur noch zwei Läufe aus und es sieht in einigen Wertungen wieder sehr knapp aus. Manche Altersklasse wird wohl erst Silvester entschieden. Vorher bietet der Döbelner Fackellauf am 17. Oktober die Möglichkeit nochmal anzugreifen. Start wird um 18 Uhr im Stadion am Bürgergarten sein. Der Veranstalter bittet um Voranmeldung unter naumann-stockhausen@t-online.de. Ergebnisse unter www.mittelsaechsische-lauftour.de


Kreischauer Berglauf

Wir  bedanken uns für die Fotos vom Kreischaer Berglauf bei Julia Wagner!


Für alle Laufsport- Verrückten